30. Jan. 2010 | stoffel in Weiblicher, direkter Nachkomme | Tags: Jenni
… auf der Grundschule ist für Jenni angebrochen.
Gestern gab es “Giftblätter” und die Lütte kann zufrieden und stolz auf sich sein. 2,6 im Durschnitt, dabei hat sie sich gerade in Mathe von 3 auf 2 verbessert. Drei 2er und der Rest 3. Wie gesagt sie könnte zufrieden sein … ist sie aber nicht.
Es gab neben dem Zeugnis noch die Empfehlung für die weiterführende Schule … und auch hier sind wir zufrieden und Jenni könnte es auch sein, denn die Empfehlung sagte “Realschule” (was auch unsere Vermutung war). Das Problem für die Lütte ist das sie lieber auf’s Gymnasium will.
Im Grunde sehe ich es so das Realschule ein guter Start ist und sie hat in der 10. Klasse noch die Möglichkeit das Abitur zu machen, sofern dann der Notendurchschnitt stimmt. Das Probelm ist das wir hier eine Gemeinschaftsschule haben und Selbige einen sehr schlechten Ruf “geniesst”. Nun stellt sich für Jenni die Frage es dort zu probieren oder besser gleich den Versuch auf dem Gymnasium zu wagen (sofern sie dort angenommen wird) … keine leichte Aufgabe für ein 10jähriges Mädchen. Zumal hier derzeit noch G8 gilt, d.h. 8 Jahre wird ihr auf dem Gymnasium der Stoff reingeprügelt. Zwar versuchen die Elternbeiräte das zu ändern aber erst im Herbst 2010 wird hier in Schleswig Holstein darüber entschieden und ob die Lehrpläne ebenfalls überarbeitet werden steht in den Sternen (soweit ich informiert bin).
Mit unserem Schulsystem bin ich eh nicht zufrieden aber das steht auf einem anderen Blatt. Jetzt gilt es das Beste für Jenni zu finden und da sind wir uns noch nicht im Klaren welche Schulform für sie optimal ist. Es gibt Eltern die “bestimmen” auf welche Schule ihr Kind gehen soll … gerade das finde ich nicht sehr förderlich, denn es geht nicht um die Eltern sondern um die Kinder. Im Gegenzug stelle ich mir die Frage ob ein 10jähriges Kind sich schon bewusst ist, welche Weichen es für sich stellt mit der eigenen Entscheidung für die weiterführende Schule. Wir haben bis dato versucht Jenni zu vermitteln was sie mit der einen und mit der anderen Schulform erreichen kann, was die Vor- und Nachteile sind und was auf sie zu kommen kann. Entschieden ist noch nichts. Zeit haben wir noch, denn die Anmeldungen müssen bis Ende März abgegeben sein.




ja, das Problem kenn ich. Wir mußten diese Entscheidung ja auch vor einigen Jahren treffen. Auch da wußten wir nicht sicher, was gut für sie ist. Sie hatte keine Empfehlung für das Gymnasium, daher kam nur Haupt- und Real oder Gesamtschule in Frage. Aufgrund der Gymnasialen Oberstufe unserer Gesamtschule fiel die Wahl darauf. Zum Glück hat sich meine Wahl als positiv herausgestellt, weil sie jetzt in der 9. Klasse die Gymnasialempfelung erhalten hat.
Glückwunsch an Jaqui, freut mich das sie es geschafft hat.
Das Problem hier ist das wir nur die Wahl zwischen Gesamtschule und Gymnasium haben. Alles andere ist nur mit Bussen oder Fahrgemeinschaften zu bewerkstelligen, und das will ich defenitiv nicht.
Die Informationsabende an den Schulen waren auch sehr hilfreich. Hat auch zur Entscheidung beigetragen.
Jap, die kommen Mitte Februar dran, schaun wir dann mal
Viele Kinder gehen fälschlicherweise auf das Gymnasium da die Eltern ihren eigenen Leistungsdruck auf die Kinder spiegeln. Das heißt natürlich nicht, das es bei euch auch so ist, ist nur eine Beobachtung. Unser Schulsystem ist in der Tat nicht optimal und etwas veraltet, momentan ist es ja um Umbruch, mal sehen ob was sinnvolles daraus wird.
Eure Wahl wird sicherlich keine leichte sein, gerade bei einer so mageren Auswahl.
Da kann ich Dir nur zustimmen, in jenni’s Klasse gibt es auch so einen Fall … die Mutter hat von Anfang an gesagt: “Egal welche Empfehlung mein Kind geht auf’s Gymnasium”. Finde ich nicht richtig, aber es geht dabei nicht um mein Kind.
Das die Auswahl der möglichen Schule so mager ist, ist leider ein Los das man tragen muss wenn man auf dem Land wohnt … aber das kriegen wir schon hin
Leider ist Schule immer noch Ländersache … ich fände es besser wenn hier auf Bundesebene eine gemeinsame Lösung für alle Länder getroffen werden würde, aber ich glaube das erlebe ich nicht mehr
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