Rückzugsräume, Lieblingsorte und Sehnsuchtsziele

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Ob nun reale oder parallel Welten … ganz bestimmte Orte sind Balsam für die Seele, die die Hektik des (Beruf)Lebens (zumindest für eine gewisse Zeit) vergessen lassen … in Zeiten der Globalisierung sehr wichtig, zumindest für mich.

Unser Zuhause ist und bleibt mein Refugium. Hier fühle ich mich wohl und sicher. Auch wenn ich von Zuhause aus arbeite, gibt es nach Feierabend immer noch den „Aus-Knopf“. Wenn ich immer erreichbar sein müsste wäre das ein Alptraum. Der Näh- und „MDS“-Platz[1] ist ein Ort wo neben Flüchen ab und an recht vernünftige „Sachen“ herauskommen … wenn Ideen umgesetzt werden wollen ist dies mein Lieblingsort und es muss wirklich wichtig sein um mich dann von diesem Platz weg zu bekommen ;)

Ein weiterer besonderer Ort ist neben unserem Zuhause der Ohldorfer Friedhof … auch wenn dort Busse, Pkw’s und Co. fahren dürfen, Frau braucht nur ein, zwei Schritte weg von den Hauptstrassen zu gehen und schon ist sie da … die Stille, diese besondere Stimmung die nur ein Friedhof hat. Schwer zu beschreiben … Gefühle zwischen schaurig-schöner Gänsehaut-Momente, Staunen über die Kunstfertigkeiten der Steinmetze oder der „Kreativität“ der Hinterbliebenen. Nach einem Besuch bin ich jedes Mal „platt“, irgendwie ausgelaugt jedoch innerlich zufrieden und ausgeglichen … Paradox, ich weiss.

Des Weiteren sind die Phototouren mit meinem Merlin, die Spaziergänge mit unserem „Baby“ oder die Besuche am Deich absolute Entspannung pur. Die Photographie ist für mich wie ein Wunder und ein Stück Freiheit. Sie hält einen kurzen Moment fest und eben dieser Moment wird nie wieder so sein wie Selbiger im Bild zu sehen ist. Je mehr man sich mit der Photographie beschäftigt umso intensiver, detaillierter nimmt man seine Umwelt war, hat Freude an sprichwörtlich den kleinen Dingen und versucht Selbige festzuhalten. Zudem macht das Komponieren, überlegen, versuchen, Fehler machen, Neues lernen, betrachten die Photograhie für mich so wertvoll.

Last but not Least, die „Zeitreise“ mit den Swadden Spoekelbiestern. Die Probelager sowie der erste Markt in Howe[2] waren anstrengend und entspannend zugleich. Auch als Besucher und nicht aktives Heerlager, wie zum Beispiel der Heider Marktfrieden, empfinde ich diese Besuche als eine Art „Flucht auf Zeit“ vor dem hektischen „Hier und Jetzt“. Zudem trifft man liebe Freunde und Bekannte.

  1. MDS = Machs Dir Selbst oder auch DIY
  2. Howe = Hohenweststedt

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